Dr. Alina Laura Just (geb. Tiews)

Geschichte umgibt uns jeden Tag. Ohne Geschichte können wir unsere Gegenwart nicht verstehen.

Historische Inhalte nicht nur wissenschaftlich zu erforschen, sondern spannend und zielgruppengerecht zu vermitteln - das ist mein Anliegen. Dafür arbeite ich in den Feldern Wissenschaft, Publizistik und Ausstellungswesen. Ich beschäftige mich mit Themen des 19. und 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf deutscher Geschichte. Spezialgebiete von mir sind Medien- und Migrationsgeschichte, Public History, Energiegeschichte und Geschichte von Populär-kulturen. Dies ist meine Website. Herzlich Willkommen!

 

 


Stipendium der Leibniz-Gemeinschaft erhalten

Ich freue mich, im Frühjahr 2018 ein Fellowship des Leibniz-Forschungsverbundes Historische Authentizität am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam verbringen zu dürfen! Ich werde das Stipendium der Leibniz-Gemeinschaft nutzen, um mein Projekt "Ankunft im Radio" abzuschließen. Dank der Förderung kann ich das Buchmanuskript nun fertigschreiben und es im Forschungsverbund kritisch evaluieren. Vielen Dank!


Dissertation für Preis nominiert

Mein Buch "Fluchtpunkt Film" hat es auf die Shortlist 2017 des renommierten Wissenschafts-preises "Opus Primum" der Volkswagen Stiftung geschafft! Von insgesamt 90 Büchern sind 10 Titel für den Preis nominiert worden - "Fluchtpunkt Film" ist dabei. Mehr Informationen


Ausstellung eröffnet

Im September 2017 eröffnete die Ausstellung der Bergedorfer Museumslandschaft "Unter Strom. Energie in Bergedorf", die ich wissenschaftlich miterarbeitet habe. Bergedorf ist Hamburgs Energiebezirk. Hier werden etliche Formen erneuerbarer Energie eingesetzt, aber ebenso Kohle, Öl und Gas. Auch Kernkraft prägte die Region. Anhand von Objekten, Fotos, Filmen, Daten und physikalischen Versuchen vermittelt die Ausstellung die Chancen und Risiken der einzelnen Energiequellen - und formen.

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Dissertation veröffentlicht

Im August 2017 ist meine Dissertation als Buch im be.bra wissenschaft verlag erschienen! "Fluchtpunkt Film. Integrationen von Flüchtlingen und Vertriebenen durch den deutschen Nachkriegsfilm 1945-1990" ist der sechste Band in der von Prof. Dr. Stefan Creuzberger, Dr. Fred Mrotzek und Dr. Sabine Grabowski herausgegebenen und redigierten Reihe "Diktatur und Demokratie im 20. Jahrhundert". "Fluchtpunkt Film" ist für 32 € im Handel erhältlich.

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DOM History: Nicht nur feiern, sondern forschen

Derzeit entwickele ich ein neues Forschungs- und Vermittlungsprojekt: Es heißt "DOM History" und behandelt die Geschichte des Volksfest Hamburger DOM. Das Fest geht zurück auf den Weihnachtsmarkt im mittelalterlichen St. Mariendom. Im 19. Jahrhundert wurde es zum modernen Jahrmarkt. Der DOM ist für Hamburg ungeheuer wichtig; seit rund 70 Jahren findet er dreimal im Jahr für je vier Wochen statt. Kaum zu glauben, dass seine Geschichte trotzdem noch so gut wie unerforscht ist. Deshalb starte ich mein neues Projekt. Geplant sind eine Ausstellung, eine Online-Artikelserie und ein Podcast.

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Flucht und Vertreibung: CD für Unterrichtszwecke

Ist die Lage von Flüchtlingen in Deutschland heute wirklich neu? Oder gibt es zeit- und länderübergreifende Ähnlichkeiten? Antworten auf diese Fragen und Anregung zur Diskussion bietet die neue CD "Flucht und Vertreibung im Rundfunk – Tondokumente aus den Jahren 1945 bis 1960", die ich zusammen mit Dr. Hans-Ulrich Wagner entwickelte und die das Hans-Bredow-Institut mit Unterstützung der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv und der Historischen Kommission der ARD herausgibt. Sie dient Lehr- und Forschungszwecken und ist kostenfrei.

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Mehr als ein Vergnügen: Neues Forschungsprojekt

Zusammen mit Dr. Yvonne Robel von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) veranstaltete ich im Februar 2017 an der Universität Hamburg die Konferenz "Öffentlich, populär, egalitär? Soziale Fragen des städtischen Vergnügens 1890-1960". Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg, die ZEIT Stiftung Gerd und Ebelin Bucerius und die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung förderten die Tagung. Jetzt entsteht aus den Arbeitsergebnissen ein Themenheft der Zeitschrift "Moderne Stadtgeschichte". Mehr Informationen zum Projekt


Mediengeschichte: Neue Buchveröffentlichung

Gemeinsam mit Dr. Thomas Birkner, Prof. Dr. Maria Löblich und Dr. Hans-Ulrich Wagner veranstaltete ich im Januar 2015 die Fachtagung "Neue Vielfalt. Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive". Im Herbst 2016 erschien im Herbert von Halem Verlag der Band, der die Ergebnisse der Tagung dokumentiert. Dabei sind Beiträge von Prof. Dr. Jürgen Wilke, PD Dr. Susanne Vollberg, Prof. Dr. Patrick Merziger oder Dr. Christoph Hilgert.

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Neues Projekt: Flucht und Vertreibung im Radio

Seit August 2015 bearbeite ich am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg das Forschungsprojekt "Ankunft im Radio. Flucht und Vertreibung in west- und ostdeutschen Hörfunkprogrammen 1945-1961". Das Projekt untersucht die Rolle des Rundfunks für die Vertriebenenintegration in Deutschland nach 1945. Es wird von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert und läuft bis Dezember 2017. Neben Fachaufsätzen und -vorträgen entsteht eine Abschlussstudie, die als Monografie veröffentlicht wird. Mehr Informationen zum Projekt


Buch zur Kieler Theatergeschichte

Im Dezember 2014 erschien mein Buch "'Es ist mir federleicht ums Herz'. Die Geschichte des Kinder- und Jugendtheaters in Kiel". 1972 offiziell an den Start gegangen, zählt das Jugendtheater Kiel heute nicht nur zu den renommiertesten, sondern auch zu den ältesten eigenständigen Jugendtheatern der Bundesrepublik. Mein Buch erzählt erstmals seine Geschichte. Es ist in ehrenamtlicher Zusammenarbeit mit dem Verein Theatermuseum Kiel entstanden.

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Politische Bildung: Willy Brandt

Seit 2013 arbeite ich freiberuflich mit der Bundeskanzler-Willy-Brandt Stiftung zusammen. In Führungen und Workshops am Willy-Brandt-Haus Lübeck bringe ich BesucherInnen aller Alters- und Bildungsschichten das politische Wirken Willy Brandts im historischen Kontext näher.

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Theater im Museum: Anne Bloody Mary

Anne Bonny und Mary Read waren zwei Seeräuberinnen, die um die Jahrhundertwende 1700 die West Indies unsicher machten. Bei einem musikalischen Theaterabend im Internationalen Maritimen Museum Hamburg im Sommer 2011 gaben Laura Jakschas und Lena Kußmann ihnen Gestalt.

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Vermittlung in historischen Museen

Seit 2005 bin ich als museumspädagogische Referentin in Ausstellungen tätig. Gruppen aller Bildungs- und Altersschichten vermittele ich in deutsch- und englischsprachigen Angeboten deutsche Geschichte im europäischen Kontext. Mehr Informationen zum Projekt

BildurheberInnen /-nachweise (in aufsteigender Reihenfolge): Sonja Brüggemann; Sonja Mehner; Jan Sebastian Just; Husum Verlag; Albrecht Baehr/HA SWR; Herbert von Halem Verlag; DOM Promotion GmbH; Günther Schwermer/Forschungsstelle Mediengeschichte/Verlag Hans-Bredow-Institut; Günter Zint; DRA Babelsberg/be.bra wissenschaft verlag; Bergdorfer Museumslandschaft; Christiane Matzen; Jan Sebastian Just.